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Als Datenquelle für die bereits vorprozessierten Sentinel-2 Satellitendaten fungierte der FORCE data cube (Framework for operational radiometric correction for environmental monitoring; Frantz, D., 2019, doi.org/10.3390/rs11091124; force-eo.readthedocs.io/en/latest/, last accessed: 22. July 2025).

 

Es wurde eine wolkenfreie, äquidistante Zeitreihe des NDVI für den Zeitraum 2017–2025 erstellt. Die Zeitreihe wurde mit Hilfe des Radial Basis Function (RBF) convolution filters interpoliert, wobei die open-source Software von FORCE zum Einsatz kam. Als Prozessierungsumgebung wurde die CODE-DE Plattform genutzt (Copernicus Data and Exploitation Platform, code-de.org/en/about/, last accessed: 22. July 2025).

 

Zur Detektion der Waldstörungen im Zeitraum 2018–2025 wurden NDVI-Differenzen zur Referenzperiode 2017 betrachtet und mithilfe einer Grenzwertmethode klassifiziert. Ein Pixel wird gemäß eines NDVI-Differenzengrenzwertes als gestört klassifiziert, wenn es dreimal den definierten Schwellenwert unterschreitet. Berücksichtigt wurden Aufnahmen aus dem gesamten Jahr, allerdings wurden Informationen aus den Wintermonaten gesondert betrachtet.

 

Die Methodik wurde ausschließlich auf die bestockte Holzbodenfläche (Stand 2018) angewendet (Langner et al., 2022, doi.org/10.3220/DATA20221205151218). Zudem findet ein räumlicher Filter Anwendung, der auf einem Resultat eines alternativen Modellansatzes basiert. Der alternative Modellansatz ist das Resultat des frei verfügbaren "hungry-beetle"-Algorithmus von David Frantz (https://github.com/davidfrantz/hungry-beetle/tree/main, last accessed: 22. July 2025). Im finalen Ergebnis werden lediglich die Flächen der Grenzwertmethode angezeigt, die in beiden Ergebnisrastern als gestört detektiert wurden. Abschließend wird ein räumlicher Filter implementiert, der dazu dient, alle Störungsflächen mit einer Größe von weniger als 0,1 Hektar aus der Karte zu entfernen.

 

Gemäß der Karte sind die dort dargestellten Störungsflächen jene Areale, an denen deutliche spektrale Veränderungen festgestellt wurden. Die Ursachen für Störungen können dabei vielfältig sein. Zu den potenziellen Ursachen zählen beispielsweise biotische und abiotische Waldschäden sowie Veränderungen, die durch forstliche Aktivitäten entstanden sind.

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